In München Investieren

Finanzkrise, Bankenkrise, Schuldenkrise. Lauter Krisen, wohin man blickt. Doch woran liegen all diese Krisen?

In einer immer komplexer werdenden Welt, in der die Globalisierung dermaßen rasant fortschreitet, werden viele einfache Sachen immer komplexer. Auf Grund der Vielzahl von Abhängigkeiten zwischen 100er-lei Gründen und Kausalketten werden die Folgen des eigenen Handelns immer unabsehbarer. Beste Beispiele hierfür sind die oben angesprochenen Krisen. Für die gibt es viele Gründe. Es sollen hier nur ein paar genannt werden:

  • Die Vielzahl der gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen machen für größere Unternehmen und Organisationen eine Strategiebildung äußerst komplex; Des Weiteren kommen permanent neue Gesetze hinzu, nur wenige werden zurückgenommen;
  • Die Anreizsysteme für Führungspersonen führen in vielen Fällen zu ungewollten Entwicklungen (Politiker wollen wiedergewählt werden, Vorstände wollen hohe Boni verdienen, Prüfer müssen schnelle und kostengünstig Resultate bringen, etc.);
  • Ursache-Wirkung Ketten sind durch die Globalisierung und die extreme Vernetzung vieler Akteure extrem lang und unüberschaubar geworden (“Was bewirkt eigentlich eine gezielte Subvention?”, “Wer profitiert alles davon, wenn ich ein Paar Socken kaufe?”);
  •  Beschlussgremien (in Unternehmen wie in der Politik) werden durch eine beabsichtigte und gut gemeinte “Demokratisierung” stets komplexeren Zustimmungsprinzipien unterworfen.

Diese Faktoren und noch viele mehr machen es für Entscheider vielfach extrem schwierig, richtige Entscheidungen zu Treffen und diese auch durchzusetzen.

Auch auf der Seite der Investoren ergeben sich daraus jedoch Komplexitätsprobleme. Ganz offenkundig wurden diese im Rahmen der sogenannten “Subprime Krise”, währen derer sogar professionelle Finanzanalysten nichtmehr verstanden, um welche Investmentformen es sich bei den “toxischen Wertpapieren” handelte und ihnen Bestnoten vergab.

Aber auch heute finden sich viele Anlageformen, die wenn überhaupt nur extrem schwer intellektuell zu umfassen sind. Beispielsweise ein “€/$ währungsgesichertes Knock-Out Indexzertifikat auf den Dow Jones”. Klingt toll, aber was verbirgt sich denn dahinter? McDonalds ist eine Firma aus dem Dow Jones. Alleine diese Firma ist in mehr als 200 Staaten der Welt teilweise als Franchiser, teilweise als Restaurantbetreiber, teilweise aber auch als Supply-Chain Contractor, Agrarinvestor und in der Lebensmittelforschung und Tiermedizin tätig ist. Von den anderen 24 global Playern im Dow Jones schon mal abgesehen ist es wohl kaum abschätzbar, was eine “Währungsabsicherung” auf diesen globalen Konzern jetzt bewirkt (McDonalds mach schließlich knapp 30% seines Umsatzes in €). Jetzt noch ein Knock-Out Barriere in des Zertifikat einbauen und schon ist eine hochkomplexes Finanzsystem erschaffen. Und davon gibt es jetzt laut Onvista 49 verschiedene Zertifikate mit unterschiedlichen Emittenten, Laufzeiten und Knock-Out Barrieren. Kann es sein, dass hier vielleicht der ein oder andere Investor den Überblick verloren hat?
Unsere Lösung ist das lokale Investieren. Investieren Sie in einfache und lokale Geschäftsmodelle. Natürlich ist das auch riskant, evtl. sogar riskanter als in ein Unternehmen des Dow Jones zu investieren, denn bei Mashup Finance handelt es sich schließlich um Kleinstunternehmen und teilweise auch in der Gründungsphase. Aber wenigstens wissen Sie in was Sie investieren. Mit kleinen Beträgen ab 100€ sind Sie dabei.

Mehr zu unserem aktuellen Projekt:  Munich Distillers